Unser Schulprofil: Naturparkschule

Naturparkmodul: Bau eines Bienenhotels (Klasse 2a)

Bau eines Bienenhotels

Die Klasse 2 hat am 26. Juli 2021 das Insektenhaus der Wilhelmschule aufgefrischt.
„Heute war Frau Daenecke bei uns zu Besuch und wir haben ein Insektenhaus gebaut. Wir haben gesägt, Löcher gestochen und mit einem sogenannten Holzbrennstift auf ein Brett geschrieben: Insektenhaus Wilhelmschule. Und das war ein tolles Erlebnis.“

Emil, 2a

Naturparkmodul: Wiese (Klasse 2a und 2b)

Forscherexpedition der Klassen 2 unserer Wilhelmschule auf der Wiese

„Unsere Klasse hat am Freitag, 16.07.2021 einen Ausflug gemacht. Wir haben die Pflanzen und Tiere erforscht. Ich habe ein grünes Heupferd, Ameisen, Fliegen und Schmetterlinge eingesammelt. Dabei geholfen hat uns eine Weste mit einer Lupe, Insektensauger und einer Becherlupe. Ein toller Tag.“

Nahla, 2a

 

Naturparkmodul: Wald (Klasse 1a und 1b)

Unser Wald unter der Lupe

Am Montag war es soweit und die Erstklässler der Wilhelmschule durften im Rahmen der Naturparkmodule den Wald erkunden. Der Waldpädagoge Herr May begrüßte uns an der Schule und begleitete uns dann in den Wald. Da wartete auch schon der erste Entdeckerauftrag auf die Kinder. In Gruppen durften sie etwas Weiches, Duftendes, Spitzes und Buntes im Wald sammeln und anschließend ein Bild dazu im Wald legen. Im Wald wartete dann eine kleine Lichtung auf die Erstklässer, die sich optimal für eine Rast eignete. Unter Anleitung sammelten und bauten die Kinder ein großes Nest aus Ästen und Stöcken, sodass die Kinder ein sogenanntes „Waldsofa“ zum Vespern hatten. Nach der Pause wurden dann die Becherlupen ausgeteilt. Mit großem Interesse machten sich die Schüler auf die Suche nach Waldbewohnern. Asseln, Spinnen, Käfer, Springschwänze, Tausendfüßler und viele andere Tiere konnten unter der Lupe betrachtet und bestaunt werden. Viel zu schnell ging der erlebnisreiche Vormittag im Wald zu Ende.

 

Naturparkmodul: Fledermaus (Klasse 4b)

Hilfe für die Fledermäuse

Am Montag, den 5.7.2021 starteten wir ein Projekt, dass wir mit der Umweltpädagogin Frau Daeneke durchführten. Zuerst sprachen wir darüber, wie wichtig es ist die Fledermäuse zu schützen. Da der Lebensraum der Fledermäuse immer kleiner wird, wollten wir Fledermauskästen bauen, um damit ein neues Zuhause für sie zu erschaffen.

Frau Daeneke brachte für jeden ein Bauset mit, das wir dann zusammenbauen sollten. Zuerst bohrten wir Löcher in die Bretter. Als nächstes mussten wir die Bretter zusammenleimen und von Hand zusammenschrauben. Währenddessen begannen einige Kinder mit dem Lötkolben ein Fledermausmotiv in die Vorderseite des Kastens einzubrennen.

Es war ein toller Tag. Wir hatten viel Spaß und haben dabei den Fledermäusen geholfen.

Von Kali und Annkathrin aus der Klasse 4b

 

Naturparkmodul: Fledermaus (Klasse 4a)

Das neue Haus der Fledermäuse

Am 7.7. durften wir, die Klasse 4a, im Technikraum der Wilhelmschule Fledermauskästen bauen. Frau Daenecke war die Expertin, die Hilfspersonen waren Frau Haag und Jasmin. Am Anfang hatten wir besprochen was für Fledermäuse wichtig ist (was sie essen, wo sie leben, ihre Feinde). Danach haben wir Fledie, die Fledermaus, getroffen. Mit Fledie und einer Decke spielten wir ein cooles Spiel. Dann ging es endlich mit dem Bauen los. Die Kästen haben wir aus Holz gebaut. Mit Holzleim haben wir die Bauteile zusammengeklebt. Als nächstes mussten wir sie zusammenschrauben. Auf das Vorderbrett haben wir mit Schablone eine Fledermaus gezeichnet und sie danach gebrannt. Als wir fertig waren, haben wir noch ein Foto gemacht. Dieser Tag war toll und jeder war mit seinem Fledermauskasten zufrieden.

 

von Sami und Katharina, Klasse 4a

 

Naturparkmodul: Grünholzmobil (Klassen 3a und 3b)

In der Grünholzwerkstatt

Im Rahmen der Naturparkschule kam am 16. Juni das Grünholzmobil, eine rollende Holzwerkstatt, zu uns Drittklässlern an die Wilhelmschule. Wir staunten nicht schlecht, als wir das riesige Werkstattzelt auf dem Parkplatz der Herrmann-Saam-Halle entdeckten. Michel vom Grünholzmobil zeigte uns verschiedene Schnitztechniken, wie man frisches Holz sägt, spaltet und drechselt. Nachdem sich jeder ein Holzstück ausgesucht hatte, ging es los und wir durften mit richtig scharfen und spitzen Messern, Äxten, Sägen, Bohrern, Ziehmessern und Schiebelöffeln ganz selbstständig unser Holz bearbeiten. Da es an diesem Tag so heiß war, machten wir in der Pause eine coole Wasserschlacht. Nach der Abkühlung durften wir noch etwas am Holz weiterarbeiten und auch die Wippdrechsel benutzen. Zum Abschluss setzten wir uns alle noch zusammen in einen Kreis, um Michel und den anderen Kindern unsere Kunstwerke zu zeigen. Dabei waren Wanderstöcke, Holunderflöten, Becher, Schalen, Tannenbäume, Schiffe, gedrechselte Zauberstäbe und vieles mehr entstanden. Wir fanden es schade, dass die Zeit so schnell verging, aber es war ein echt toller Tag mit Michel in der Grünholzwerkstatt.  Wir hatten viel Spaß und haben eine Menge über das Werkeln mit frischem Holz gelernt!

Klassen 3 a/b, Wilhelmschule

Naturparkmodul: Fledermaus (Klassen 4a und 4b)

Vor den Herbstferien trafen wir uns schon morgens um 7.15 Uhr mit unserer Lehrerin und Frau Daenecke im Kurpark. Dort gab uns Frau Daenecke drei Fledermausdetektoren, damit wir die Ultraschalllaute der Fledermäuse hörbar machen konnten. An der Katholischen Kirche schlugen die Geräte an und wir konnten einen Großen Abendsegler beobachten, der ca. 20 Minuten über uns hinwegflatterte, bis er in seinem Versteck ganz plötzlich verschwand. Fledermäuse fangen ihre Beute im Flug und benutzen dazu auch ihre Flügel, mit deren Hilfe sie die Insekten zum Maul schieben. Dabei ändern sie blitzschnell die Flugrichtung, was ihren Flug im Gegensatz zu Vögeln zackig erscheinen lässt. Mit verschiedenen Spielen verdeutlichte uns Frau Daenecke den Beutefang und die Echoortung der Fledermäuse. Es war ein schöner Morgen und das frühe Aufstehen hat sich richtig gelohnt. Um den gefährdeten Säugern mehr Unterschlupfmöglichkeiten zu bieten, bauten wir in der Schule Fledermauskästen, die hoffentlich bald bezogen werden!

 

 

Naturparkmodul Auerhuhn

Am 15. und am 17. Oktober 2019 fuhren jeweils die Klassen 2b und 2a mit der Bergbahn auf den Sommerberg. Nach einem längeren Marsch erreichten wir endlich unser Ziel im Wald, an dem nicht nur Frau Schreier, die Leiterin des Infozentrums Kaltenbronn, sondern auch das Auerhuhn und der Auerhahn auf uns warteten. Damit diese mehr Platz in ihrem Habitat bekommen und ihre wichtigste Nahrungsquelle die Heidelbeere besser wachsen kann, durften wir, ausgestatet mit Handschuhen und Handsägen, kleinere Bäume fällen. Diese wurden auf einem großen Haufen gesammelt, der später zu einem kleinen Berg heranwuchs. Auch durften einige Kinder abwechselnd dem Förster helfen, der größere Bäume mit einer Motorsäge fällte und zerkleinerte. Durch die große Unterstützung der beiden Klassen kann sich das Auerhuhn nun wieder heimisch fühlen. Wir hatten jede Menge Spaß und haben viel über das Auerhuhn und seinen Lebensraum gelernt.

Heidelbeeren und Auerhahn – Naturparkmodul am Kaltenbronn

Nach der Busfahrt zum Kaltenbronn empfing uns (die Klasse 1b) am Naturparkzentrum Frau Riedling.

Viele Kinder erinnerten sich dabei noch an den Besuch im Naturparkzentrum mit dem Kindergarten.

Nachdem wir alle mit unserem Namensaufkleber versehen waren, begann der Aufstieg über den Auerhahnsteig.  Frau Riedling zeigte und erklärte uns immer wieder Interessantes  und Wissenswertes, was uns am Weg begegnete:  den Huflattich ( und dessen Benutzung als biologisches Klopapier ), die überwucherten Erdlöcher, die vielen Tieren und Pflanzen als Lebensraum dienen sowie Bilder, Federn und Kot vom  Auerhuhn und Auerhahn, die zur Heidelbeerzeit große Mengen Heidelbeeren verzehren, während sie sich im Winter von Kiefernnadeln ernähren. Klleine Steinchen zermahlen die Nadeln im Magen, so dass sie genügend Nährstoffe entnehmen können.

Am Heidelbeerplatz oberhalb des Skihangs angekommen, sammelten alle eifrig Heidelbeeren in mitgebrachte Körbchen oder Becher.  Wir hörten die Geschichte vom Heidelbeermännlein, das immer dafür verantwortlich gemacht wurde, wenn das Körbchen einfach nicht voll wurde. Frau Riedling führte uns den Gebrauch der Reffe vor, mit deren Hilfe sich viele Einwohner aus den umliegenden Dörfern Geld dazu  verdienten. Und in der Schule gab es extra Heidelbeer-Ferien,  in denen die Kinder auch zum Heidelbeersammeln eingesetzt wurden.

Die gesammelten Heidelbeeren wurden in kleine Eimer gefüllt und behutsam ins Tal zur Waldhütte getragen.  Blätter und kleine Holzteile wurden in Gruppenarbeit herausgelesen, bevor sie abgewogen und in den großen Kochtopf gegeben wurden. Nun kam noch die gleiche Menge Gelierzucker dazu, bevor die Mischung zum Kochen gebracht wurde.  Währenddessen gestalteten die Kinder Etiketten für die Gläser und spielten Fuchs und Auerhahn, ein turbulentes Fängerspiel.

Jedes Kind bekam ein Glas leckere Heidelbeermarmelade, das vorsichtig im Rucksack verstaut wurde und am nächsten Morgen schon als Brotaufstrich auf dem  Frühstückstisch stand.

Naturparkmodul Heidelbeere 15.07.2019

Am Montag, den 15.07.2019 traf sich die Klasse 1a am Bahnhof, um von dort mit dem Bus zum Infozentrum Kaltenbronn zu fahren. Dort angekommen erklärte Frau Riedling uns zunächst das Wichtigste über das Auerhuhn. Nur noch wenige von ihnen sind im Naturpark zu finden. Da die Tiere sehr scheu sind, zeigte uns Frau Riedling von ihnen Exponate und einen kurzen Film. Das Auerhuhn ernährt sich in den Sommermonaten fast ausschließlich von Heidelbeeren, die hier im Naturpark in großer Stückzahl wachsen. Auch wir begaben uns anschließend in den Wald um Heidelbeeren zu sammeln. Jeder sammelte motiviert einen Becher voll mit diesen blauen Früchten, die wir anschließend gemeinsam zu Heidelbeermarmelade verarbeiteten. Die selbsthergestellte Marmelade schmeckte allen Kindern ausgezeichnet.