Unser Schulprofil: Naturparkschule

Heidelbeeren und Auerhahn – Naturparkmodul am Kaltenbronn

Nach der Busfahrt zum Kaltenbronn empfing uns (die Klasse 1b) am Naturparkzentrum Frau Riedling.

Viele Kinder erinnerten sich dabei noch an den Besuch im Naturparkzentrum mit dem Kindergarten.

Nachdem wir alle mit unserem Namensaufkleber versehen waren, begann der Aufstieg über den Auerhahnsteig.  Frau Riedling zeigte und erklärte uns immer wieder Interessantes  und Wissenswertes, was uns am Weg begegnete:  den Huflattich ( und dessen Benutzung als biologisches Klopapier ), die überwucherten Erdlöcher, die vielen Tieren und Pflanzen als Lebensraum dienen sowie Bilder, Federn und Kot vom  Auerhuhn und Auerhahn, die zur Heidelbeerzeit große Mengen Heidelbeeren verzehren, während sie sich im Winter von Kiefernnadeln ernähren. Klleine Steinchen zermahlen die Nadeln im Magen, so dass sie genügend Nährstoffe entnehmen können.

Am Heidelbeerplatz oberhalb des Skihangs angekommen, sammelten alle eifrig Heidelbeeren in mitgebrachte Körbchen oder Becher.  Wir hörten die Geschichte vom Heidelbeermännlein, das immer dafür verantwortlich gemacht wurde, wenn das Körbchen einfach nicht voll wurde. Frau Riedling führte uns den Gebrauch der Reffe vor, mit deren Hilfe sich viele Einwohner aus den umliegenden Dörfern Geld dazu  verdienten. Und in der Schule gab es extra Heidelbeer-Ferien,  in denen die Kinder auch zum Heidelbeersammeln eingesetzt wurden.

Die gesammelten Heidelbeeren wurden in kleine Eimer gefüllt und behutsam ins Tal zur Waldhütte getragen.  Blätter und kleine Holzteile wurden in Gruppenarbeit herausgelesen, bevor sie abgewogen und in den großen Kochtopf gegeben wurden. Nun kam noch die gleiche Menge Gelierzucker dazu, bevor die Mischung zum Kochen gebracht wurde.  Währenddessen gestalteten die Kinder Etiketten für die Gläser und spielten Fuchs und Auerhahn, ein turbulentes Fängerspiel.

Jedes Kind bekam ein Glas leckere Heidelbeermarmelade, das vorsichtig im Rucksack verstaut wurde und am nächsten Morgen schon als Brotaufstrich auf dem  Frühstückstisch stand.

Naturparkmodul Heidelbeere 15.07.2019

Am Montag, den 15.07.2019 traf sich die Klasse 1a am Bahnhof, um von dort mit dem Bus zum Infozentrum Kaltenbronn zu fahren. Dort angekommen erklärte Frau Riedling uns zunächst das Wichtigste über das Auerhuhn. Nur noch wenige von ihnen sind im Naturpark zu finden. Da die Tiere sehr scheu sind, zeigte uns Frau Riedling von ihnen Exponate und einen kurzen Film. Das Auerhuhn ernährt sich in den Sommermonaten fast ausschließlich von Heidelbeeren, die hier im Naturpark in großer Stückzahl wachsen. Auch wir begaben uns anschließend in den Wald um Heidelbeeren zu sammeln. Jeder sammelte motiviert einen Becher voll mit diesen blauen Früchten, die wir anschließend gemeinsam zu Heidelbeermarmelade verarbeiteten. Die selbsthergestellte Marmelade schmeckte allen Kindern ausgezeichnet.

Erstklässler erkunden den Wald

Bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen machte sich die Klasse 1b der Wilhelmschule  mit dem Waldpädagogen Philipp May auf den Weg, um den Lebensraum Wald forschend zu erkunden.

Am Meisternhang fand sich ein schattiger Platz, der sich für intensive Begegnungen mit der Natur  anbot.

Zunächst war beim Bau eines Waldsofas Geschick und Körperkraft der Kinder gefragt. Herumliegende Äste, Baumstümpfe und –stämme wurden herbeigeschafft und so aufeinander geschichtet, dass sich die Gruppe in einer großen Runde bequem niederlassen konnte.  Am Waldmikrofon stellten sich alle mit ihrem Vornamen und einem ausgesuchten Waldtier vor.

Nach dem verdienten Pausenvesper und dem gemeinsam gesungenen Lied ‚Waldspaziergang‘ machten sich die Kinder mit ihrer Becherlupe und großem Eifer auf die Suche nach kleinen Waldtieren am Waldboden und an den Bäumen. Herr May wurde dabei als Experte immer wieder hinzugerufen. Es fanden sich unter anderem Hundert- und Tausendfüßler, Asseln in unterschiedlicher Größe (sie gab es schon in der Zeit der Dinosaurier), Regenwürmer, farbig schimmernde Laufkäfer, Ameisen, Jagdspinnen, Wespen und Fliegen. Reizvoll war es zu beobachten, wie und ob die kleinen Tiere sich auf engem Raum vertrugen. So musste ein Wurm vor dem Angriff der Jagdspinne gerettet werden.  Die Anzahl der Beine bei Tausendfüßler, Assel oder Spinne gab immer wieder Anlass zu Spekulationen.

Erstaunt konnten die Kinder feststellen, dass auf einem kleinen Stück  Waldboden eine große Anzahl von Baumkeimlingen heranwächst. Am häufigsten waren Ahornkeimlinge zu sehen, obwohl die Mehrzahl der Bäume in der Umgebung Buchen und Eichen waren.  Diese Bäume konnten viele Kinder aufgrund ihrer besonderen Blattform oder ihren Früchten  unterscheiden und benennen.  Den Kindern leuchtete ein, dass von den Keimlingen nur ganz wenige zum Baum heranwachsen.  Fürs Klassenzimmer wählten Kinder 3  Baumbabys  aus, um sie für einige Zeit zu pflegen und großzuziehen.

Vor dem Abschied aus dem Wald bauten die jungen Naturforscher aus der Naturparkschule für die Kleintiere im Wald noch kleine Höhlen und Zwergenhäuser auf weichem Moos.

Naturparkmodul „Alte Berufe“ in Bad Wildbad

Nachdem die Klassen 3a und 3b im Unterricht von der Heimatexpertin Barbara

Hammann-Reister bestens vorbereitet worden waren, durften sie als besonderes Highlight

im Heimat- und Flößermuseum in Calmbach auf Entdeckungstour gehen. Dort fiel es den Drittklässlern nicht schwer, die verschiedenen Werkzeuge, Ausstellungsstücke und Fotos den bereits kennengelernten „Alten Berufen“ zuzuordnen. Die Stiefel des Flößers, sowie der Hinterezfürsack und die Wiede beeindruckten alle Kinder sehr. Auch ein großes Floßmodell war zu bestaunen, was für die Schülerinnen und Schüler nichts Unbekanntes war, hatten sie doch zuvor im Unterricht in Gemeinschaftsarbeit ein eigenes Miniaturfloß gebaut. Ein Schüler konnte mit den Erzählungen seiner Oma glänzen, ein anderer hatte sogar einen Flößer in der Ahnenreihe. Auch einige andere Modelle, sowie eine lebensgroße Flößerpuppe, konnten die Naturparkschülerinnen und –schüler problemlos den „Alten Berufen“, wie dem Sägemüller, dem Kienrußbrenner, dem Harzer, dem Flößer, dem Köhler, dem Rieser, dem Holzfäller oder manch anderem Beruf zuordnen. Auch der Film, den sie bereits im Unterricht gesehen hatten, veranschaulichte die Arbeitweise im vergangenen Bad Wildbad sehr eindrucksvoll.

Während des Museumsbesuches durfte sich jeder noch aus einer alten Schatzkiste einen Goldtaler nehmen und entweder sofort oder auf dem Rückweg über den Spielplatz verspeisen. Ein ganz herzlicher Dank geht an Barbara Hammann-Reister, der es gelungen ist, die Drittklässler mit viel Wissen und Engagement in die Welt der Vergangenheit zu entführen und sie dafür zu begeistern.

Nachdem die Klassen 3a und 3b im Unterricht von der Heimatexpertin Barbara

Hammann-Reister bestens vorbereitet worden waren, durften sie als besonderes Highlight

im Heimat- und Flößermuseum in Calmbach auf Entdeckungstour gehen. Dort fiel es den Drittklässlern nicht schwer, die verschiedenen Werkzeuge, Ausstellungsstücke und Fotos den bereits kennengelernten „Alten Berufen“ zuzuordnen. Die Stiefel des Flößers, sowie der Hinterezfürsack und die Wiede beeindruckten alle Kinder sehr. Auch ein großes Floßmodell war zu bestaunen, was für die Schülerinnen und Schüler nichts Unbekanntes war, hatten sie doch zuvor im Unterricht in Gemeinschaftsarbeit ein eigenes Miniaturfloß gebaut. Ein Schüler konnte mit den Erzählungen seiner Oma glänzen, ein anderer hatte sogar einen Flößer in der Ahnenreihe. Auch einige andere Modelle, sowie eine lebensgroße Flößerpuppe, konnten die Naturparkschülerinnen und –schüler problemlos den „Alten Berufen“, wie dem Sägemüller, dem Kienrußbrenner, dem Harzer, dem Flößer, dem Köhler, dem Rieser, dem Holzfäller oder manch anderem Beruf zuordnen. Auch der Film, den sie bereits im Unterricht gesehen hatten, veranschaulichte die Arbeitweise im vergangenen Bad Wildbad sehr eindrucksvoll.

Während des Museumsbesuches durfte sich jeder noch aus einer alten Schatzkiste einen Goldtaler nehmen und entweder sofort oder auf dem Rückweg über den Spielplatz verspeisen. Ein ganz herzlicher Dank geht an Barbara Hammann-Reister, der es gelungen ist, die Drittklässler mit viel Wissen und Engagement in die Welt der Vergangenheit zu entführen und sie dafür zu begeistern.

Naturparkmodul Wald

Am Mittwoch machte sich die Klasse 1a gemeinsam mit Herrn May auf den Weg ins Rennbachtal, um dort den Wald zu erkunden. Dort angekommen wurde zunächst ein gemütliches Waldsofa aus Ästen und Zweigen gebaut. Dies wurde auch direkt für das mitgebrachte Vesper genutzt. Anschließend erkundeten die Kinder den Wald nach verschiedensten Kleintieren, die sie in ihren Becherlupen genauer betrachten konnten. Besonders fasziniert waren die Kinder von den schwarzblau glänzenden Mistkäfern. Aber auch die großen Riesen des Waldes wurden näher betrachtet. Mit verbundenen Augen wurde so manches Kind auf die unterschiedlichen Rinden der Bäume und deren Besonderheiten aufmerksam. Danach entdeckten wir auf dem Waldboden junge Baumsprösslinge. Davon wurde ein Buchen- und Ahornkeimling ausgegraben, um deren Wachstum im Klassenzimmer in den nächsten Wochen weiter zu beobachten

Ausflug ins Hochmoor

Im Oktober trafen wir uns mit unserer Lehrerin am Bahnhof. Wir fuhren mit dem Bus auf den Kaltenbronn. Dort trafen wir Frau Daenecke, Frau Riedling vom Naturpark und den Haustroll Tomte Tofmoos. Mit Frau Riedling erkundeten wir das Hochmoor. Ein Hochmoor kommt selten vor. Dort gibt es zwar wenige Tiere, aber dafür eine seltene Schlange, die schwarze Kreuzotter. Sie ist sehr scheu und beißt nur, wenn man ihr auf den Schwanz tritt. Im nährstoffarmen Moor können nur wenige Pflanzen überleben und wachsen. Auf den Torfmoosschichten des Moores läuft man wie auf Schwämmen. Es war ein sehr schöner Tag im Hochmoor am Holohsee.

(Bastian und Helena aus 3b)

 

22.10.2018 Naturparkmodul Auerhuhn

Die Klassen 2a und 2b machten sich am Montag, mit dem Bus, auf den Weg zum Kaltenbronn. Hier fand unser nächstes Naturparkmodul statt: „Das Auerhuhn“. Nach einer kurzen Einführung und dem Begutachten des „echten“ Tieres ging es an den praktischen Teil. Damit das Auerhuhn weiterhin seinen Lebensraum behält und auch im Winter einen Unterschlupf findet, durften wir zwischen den Heidelbeerhecken in Aktion treten. Alle Kinder wurden mit Handschuhen und Handsägen ausgerüstet. In Teams wurden nun kleine Tannen gefällt und auf Stapeln gesammelt. Ein Teil der Schüler durfte dem Förster beim Fällen der großen Bäume helfen. Nach einer stärkenden Pause ging es zum Endspurt. Durch die große Unterstützung der beiden Klassen kann sich das Auerhuhn hier nun wieder wohlfühlen. Wir haben jede Menge Spaß gehabt und viel über das Tier und seinen Lebensraum gelernt.

Naturparkmodul Wiese

Bei bestem Wetter konnten die Klassen 2a und 2b die Wiese auf dem alten Friedhof hinter der Schule erkunden. Jedes Kind durfte dazu eine Entdeckerweste mit Becherlupe, Insektensauger, Block und Stift anziehen. Zuerst wurden die einzelnen Stockwerke der Wiese besprochen und auf ihre jeweiligen Bewohner genau untersucht. Vor allem die Heupferde faszinierten dabei die Kinder. Außerdem suchten die Kinder verschiedene Pflanzen der Wiese, die sie mit Hilfe der Bestimmungsbücher und Frau Daenecke benennen konnten.

Naturparkschule Modul Hochmoor

Mit dem Bus fuhren wir auf den Kaltenbronn. Mit unserer Expertin starteten wir unsere Tour vom Infozentrum ins Moor. Wir gingen am Wildtiergehege vorbei und erfuhren einiges über die Hirsch- und Rehfamilie. Anschließend ging es weiter in den Wald. Dort lernten wir verschiedene Nadelbäume, wie die Fichte und Douglasie kennen. Weiter ging es zum Holohturm. Dort angekommen machten wir eine Frühstückspause bevor wir hinauf gingen, um die Aussicht zu genießen. Dann ging es weiter zum Moor. Zunächst haben wir einige Regeln besprochen, denn das Moor ist ein Naturschutzgebiet. Im Moor gibt es besondere Eigenschaften: der Boden ist sauer wie eine Zitrone, es ist kalt, sauerstoff- und nährstoffarm. Es besteht hauptsächlich aus Wasser, welches die Torfmoose aufsaugen wie ein Schwamm. Wir haben auch vieles über die Tiere im Moor erfahren. Unter anderem leben dort Eidechsen, Libellen und Schlangen. Wir durften sogar eine echte Schlangenhaut begutachten und anfassen. Zurück am Infozentrum angekommen hatten wir noch Zeit, die ausgestopften Tiere anzuschauen.