Nach der Busfahrt zum Kaltenbronn empfing uns (die Klasse 1b) am Naturparkzentrum Frau Riedling.

Viele Kinder erinnerten sich dabei noch an den Besuch im Naturparkzentrum mit dem Kindergarten.

Nachdem wir alle mit unserem Namensaufkleber versehen waren, begann der Aufstieg über den Auerhahnsteig.  Frau Riedling zeigte und erklärte uns immer wieder Interessantes  und Wissenswertes, was uns am Weg begegnete:  den Huflattich ( und dessen Benutzung als biologisches Klopapier ), die überwucherten Erdlöcher, die vielen Tieren und Pflanzen als Lebensraum dienen sowie Bilder, Federn und Kot vom  Auerhuhn und Auerhahn, die zur Heidelbeerzeit große Mengen Heidelbeeren verzehren, während sie sich im Winter von Kiefernnadeln ernähren. Klleine Steinchen zermahlen die Nadeln im Magen, so dass sie genügend Nährstoffe entnehmen können.

Am Heidelbeerplatz oberhalb des Skihangs angekommen, sammelten alle eifrig Heidelbeeren in mitgebrachte Körbchen oder Becher.  Wir hörten die Geschichte vom Heidelbeermännlein, das immer dafür verantwortlich gemacht wurde, wenn das Körbchen einfach nicht voll wurde. Frau Riedling führte uns den Gebrauch der Reffe vor, mit deren Hilfe sich viele Einwohner aus den umliegenden Dörfern Geld dazu  verdienten. Und in der Schule gab es extra Heidelbeer-Ferien,  in denen die Kinder auch zum Heidelbeersammeln eingesetzt wurden.

Die gesammelten Heidelbeeren wurden in kleine Eimer gefüllt und behutsam ins Tal zur Waldhütte getragen.  Blätter und kleine Holzteile wurden in Gruppenarbeit herausgelesen, bevor sie abgewogen und in den großen Kochtopf gegeben wurden. Nun kam noch die gleiche Menge Gelierzucker dazu, bevor die Mischung zum Kochen gebracht wurde.  Währenddessen gestalteten die Kinder Etiketten für die Gläser und spielten Fuchs und Auerhahn, ein turbulentes Fängerspiel.

Jedes Kind bekam ein Glas leckere Heidelbeermarmelade, das vorsichtig im Rucksack verstaut wurde und am nächsten Morgen schon als Brotaufstrich auf dem  Frühstückstisch stand.