Adventssingen in der Wilhelmschule

Wie in jedem Jahr singen alle Schüler und Schülerinnen der Wilhelmschule an den Montagen nach den Adventssonntagen fröhliche Lieder zum Advent im Treppenhaus der Wilhelmschule.

Mit viel Freude und voller Lautstärke erklingt eine bunte Auswahl an Advents- und Weihnachtsliedern.

Ausflug in die Stadtbücherei

Anlässlich der Frederick-Woche (das landesweite Literatur-Lese-Fest), lud die Stadtbücherei Bad Wildbad die Klassen 1 und 2 zu sich ein. Zunächst lauschten wir gespannt die Frederick Geschichte von Leo Lionni, in der die Maus Frederick Farben, Sonnenstrahlen und Wörter sammelt, um sie in grauen Wintertagen seinen Mäusefreunden zu präsentieren. Um Lust auf Lesen und Bücher zu bekommen, konnten die Schüler und Schülerinnen anschließend an drei verschiedenen Stationen Bücher suchen, anfassen, sich in der Bücherei orientieren und selbst kreativ werden. Wir danken dem ganzen Bücherei-Team für die Gestaltung eines gelungenen Vormittages.

Naturparkmodul Auerhuhn

Am 15. und am 17. Oktober 2019 fuhren jeweils die Klassen 2b und 2a mit der Bergbahn auf den Sommerberg. Nach einem längeren Marsch erreichten wir endlich unser Ziel im Wald, an dem nicht nur Frau Schreier, die Leiterin des Infozentrums Kaltenbronn, sondern auch das Auerhuhn und der Auerhahn auf uns warteten. Damit diese mehr Platz in ihrem Habitat bekommen und ihre wichtigste Nahrungsquelle die Heidelbeere besser wachsen kann, durften wir, ausgestatet mit Handschuhen und Handsägen, kleinere Bäume fällen. Diese wurden auf einem großen Haufen gesammelt, der später zu einem kleinen Berg heranwuchs. Auch durften einige Kinder abwechselnd dem Förster helfen, der größere Bäume mit einer Motorsäge fällte und zerkleinerte. Durch die große Unterstützung der beiden Klassen kann sich das Auerhuhn nun wieder heimisch fühlen. Wir hatten jede Menge Spaß und haben viel über das Auerhuhn und seinen Lebensraum gelernt.

13.09.2019 Einschulung der neuen Erstklässler

Stolz und sehr gespannt nahmen die neuen Erstklässler in den ersten Reihen der evangelischen Stadtkirche in Bad Wildbad Platz. Dabei konnten sie bereits ihre Lehrerinnen und ihre neuen Mitschüler und Mitschülerinnen kennenlernen. Dann startete der Einschulungsgottesdienst unter dem Motto „Brücken.“ Auch für die Erstklässler beginnt nun der Weg über die Brücke vom Kindergarten in die Schule. Innerhalb des Gottesdienstes präsentierten die Zweitklässler der Wilhelmschule mit einem Lied und einem Gedicht stolz, was sie bereits alles gelernt haben. Mit der Segnung aller Schüler und Schülerinnen endete der feierliche Gottesdienst. Unter großem Jubel und mit einem Schwimmnudel-Spalier empfingen alle Klassen der Wilhelmschule die neuen Erstklässler. Nachdem dieser durchschritten war, fand die erste Unterrichtsstunde bei den Klassenlehrerinnen Frau Wille und Frau Fahrner statt.

Heidelbeeren und Auerhahn – Naturparkmodul am Kaltenbronn

Nach der Busfahrt zum Kaltenbronn empfing uns (die Klasse 1b) am Naturparkzentrum Frau Riedling.

Viele Kinder erinnerten sich dabei noch an den Besuch im Naturparkzentrum mit dem Kindergarten.

Nachdem wir alle mit unserem Namensaufkleber versehen waren, begann der Aufstieg über den Auerhahnsteig.  Frau Riedling zeigte und erklärte uns immer wieder Interessantes  und Wissenswertes, was uns am Weg begegnete:  den Huflattich ( und dessen Benutzung als biologisches Klopapier ), die überwucherten Erdlöcher, die vielen Tieren und Pflanzen als Lebensraum dienen sowie Bilder, Federn und Kot vom  Auerhuhn und Auerhahn, die zur Heidelbeerzeit große Mengen Heidelbeeren verzehren, während sie sich im Winter von Kiefernnadeln ernähren. Klleine Steinchen zermahlen die Nadeln im Magen, so dass sie genügend Nährstoffe entnehmen können.

Am Heidelbeerplatz oberhalb des Skihangs angekommen, sammelten alle eifrig Heidelbeeren in mitgebrachte Körbchen oder Becher.  Wir hörten die Geschichte vom Heidelbeermännlein, das immer dafür verantwortlich gemacht wurde, wenn das Körbchen einfach nicht voll wurde. Frau Riedling führte uns den Gebrauch der Reffe vor, mit deren Hilfe sich viele Einwohner aus den umliegenden Dörfern Geld dazu  verdienten. Und in der Schule gab es extra Heidelbeer-Ferien,  in denen die Kinder auch zum Heidelbeersammeln eingesetzt wurden.

Die gesammelten Heidelbeeren wurden in kleine Eimer gefüllt und behutsam ins Tal zur Waldhütte getragen.  Blätter und kleine Holzteile wurden in Gruppenarbeit herausgelesen, bevor sie abgewogen und in den großen Kochtopf gegeben wurden. Nun kam noch die gleiche Menge Gelierzucker dazu, bevor die Mischung zum Kochen gebracht wurde.  Währenddessen gestalteten die Kinder Etiketten für die Gläser und spielten Fuchs und Auerhahn, ein turbulentes Fängerspiel.

Jedes Kind bekam ein Glas leckere Heidelbeermarmelade, das vorsichtig im Rucksack verstaut wurde und am nächsten Morgen schon als Brotaufstrich auf dem  Frühstückstisch stand.